Caritas Socialis



CS Haus für Mutter und Kind

Neuer Name für die Mutter-Kind-Einrichtung der Caritas Socialis

Seit 1. Jänner 2014 trägt die Einrichtung für Muttter und Kind der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis einen neuen Namen - nun CS Haus für Mutter und Kind. Damit wird der noch aus der Zeit Hildegard Burjans stammende Begriff "Heim" ersetzt.

Am 1. 11. 1924 - also vor 90 Jahren - gründete Hildegard Burjan das erste  "Mütter- und Säuglingsheim". Es bot je 20 Müttern u. Kindern Platz und war bereits nach einem Monat überbelegt. Die werdende Mutter wurde zwei Monate vor der Geburt aufgenommen und konnte mit ihrem Kind zuerst sechs, später neun Monate bleiben.

Schutz haben, wenn es keinen mehr gibt! Das CS Haus für Mutter und Kind bietet Übergangswohnmöglichkeiten für alleinstehende Mütter mit bis zu drei Kindern. Die Mutter bewohnt mit ihren Kindern eine abgeschlossene Wohneinheit.

Das multiprofessionelle Team bestehend aus Sozialarbeiterinnen und einer Psychotherapeutin entwickelt mit den Frauen Zukunftsperspektiven für ihr Leben und das ihrer Kinder. Ziel des Aufenthaltes ist es, wieder ein eigenständiges Leben zu führen und eine eigene Wohnung zu erhalten. Neben der intensiven Begleitung durch eine der vier Mitarbeiterinnen kommt ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eine wichtige Aufgabe zu. Sie unterstützen die Frauen und Kinder.

Während des Aufenthaltes in unserem Haus sind die Frauen bemüht, Bedingungen zu schaffen, um bald eine eigene Wohnung zu bekommen. Viele von ihnen haben Anspruch auf eine Gemeindewohnung.

Für die Hilfe in Krisensituationen während der Zeit, in der die Familie bei uns wohnt, aber auch im Zuge der Übersiedlung in ihre eigene Wohnung, ist das CS Haus für Mutter und Kind auf Spenden angewiesen.

Im CS Haus für Mutter und Kind

  • finden obdachlose Frauen mit ihren Kindern vorübergehend ein Zuhause
  • fördern Gespräche die Lösungssuche
  • helfen Beraterinnen bei der Verarbeitung Gewalterfahrungen
  • werden Frauen unterstützt, Ausbildungen zu machen
  • planen Frauen ein eigenständiges Leben
  • bekommen Kinder die Möglichkeit, in einer Therapie belastende Situationen aufzuarbeiten
  • übernehmen Frauen Verantwortung für ihr Leben und das ihrer Kinder