Caritas Socialis



Eduard Spörk erhält päpstliche Auszeichnung Komturkreuz des Gregoriusordens

Kardinal Schönborn verleiht hohe kirchliche Auszeichnung an Eduard Spörk

Am Freitag, 6. 12. 2013 fand im erzbischöflichen Palais die Verleihung der päpstlichen Auszeichnungen durch Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn statt. Eduard Spörk, langjähriger Geschäftsführer der Einrichtungen der Caritas Socialis und seit 2002 im Stiftungsvorstand der CS Privatstiftung wurde für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft mit dem Komturkreuz des Gregoriusordens ausgezeichnet.

Weggefährten – Würdigung und Dank

An der Verleihung nahmen neben der Familie von Eduard Spörk auch Landtagspräsidentin Marianne Klicka, 1. Landtagspräsidentin a.D. Mag. Maria Hampel-Fuchs, Vbm. a.D. Dr. Sepp Rieder und Bezirksvorsteher a. D. DI Heinz Gerstbach teil. Sr. Susanne Krendelsberger, Generalleiterin der CS Schwesterngemeinschaft, Dr. Christine Schäfer, Stiftungsvorstands-vorsitzende der CS Privatstiftung, CS Schwestern und Freunde von Eduard Spörk teil.

Sr. Blandina Wenighofer CS, Weggefährtin als langjährige Geschäftsführerin und im Stiftungsvorstand der CS Privatstiftung würdigte in ihrer Laudatio die Verdienste von Eduard Spörk im Namen der CS Schwesterngemeinschaft und der ganzen Caritas Socialis.

Staatliche und private Initiativen müssen einander ergänzen

In der Leitung der Einrichtungen der Caritas Socialis und als Geschäftsführer des Dachverbands der Wiener Pflege- und Sozialdienste brachte sich Eduard Spörk weit über die Caritas Socialis hinaus in die soziale Landschaft Wiens ein. In seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Stadt Wien orientierte er sich am Leitsatz Hildegard Burjans „staatliche und private Initiativen müssen einander ergänzen und zusammenwirken“. Gezeigt hat sich, dass dabei sowohl die öffentliche Hand als auch die Menschen, die Hilfe brauchen, profitieren. Die Gründung der CS Pflege- und Sozialzentren als richtungsweisendes Projekt für ganz Wien und des CS Hospiz Rennweg als Einrichtung mit Modellcharakter wurden unter der Leitung von Eduard Spörk verwirklicht.

Ein Vater der österreichischen Hospizbewegung

Eduard Spörk ist, wie der Buchtitel seines herausgegebenen Buches „Die Hospizidee hat viele Mütter und Väter“ (erschienen im Tyrolia Verlag, 2012) verrät, einer der Väter der österreichischen Hospizbewegung. Gemeinsam mit Sr. Hildegard Teuschl CS war er an den ersten Überlegungen und Umsetzungsschritten in Österreich maßgeblich beteiligt.

Christliche Überzeugung und unternehmerisches Geschick

Die CS war mit Hilfe von Eduard Spörk unter den Ordensgemeinschaften eine der Ersten bei der Überführung ihrer Werke in die GmbHs und später in die Caritas Socialis Privatstiftung. Eduard Spörk hat mit tiefer christlicher Überzeugung und unternehmerischem Geschick nicht nur die CS geprägt, sondern auch das Gesicht der Kirche mitgeprägt – Kirche, die durch Qualität überzeugt, so dass sich andere daran orientieren wollen.

Als Mitglied des Hildegard-Burjan-Komitees und nun des Hildegard-Burjan-Forums hat sich Eduard Spörk stets für die Bekanntmachung der Gründerin der Caritas Socialis eingesetzt. Durch die päpstliche Auszeichnung mit dem Komturkreuz des Gregoriusordens anerkennt die Kirche dieses außergewöhnliche christliche und gesellschaftliche Engagement.

 

Bildnachweis: © Caritas Socialis



Kardinal Schönborn bei der Ordensverleihung

Sr. Blandina Wenighofer spricht die Laudatio für Eduard Spörk

Kardinal Schönborn im Gespräch mit Eduard Spörk

Eduard Spörk spricht Dankesworte im Namen aller Ausgezeichneten

Vier OrdensträgerInnen mit Kardinal Schönborn, darunter auch Monika Korzinek, ehrenamtlich in der CS tätig und Eduard Spörk

Die CS Schwestern Sr. Maria Judith, Sr. Blandina, Sr. Elisabeth Graf, Sr. Serafine und Sr. Susanne mit Eduard Spörk und Kardinal Schönborn

Laudatorin Sr. Blandina mit Eduard Spörk und Kardinal Schönborn

Stiftungsvorstandskolleginnen Dr. Christine Schäfer und Sr. Maria Judith Tappeiner mit Eduard Spörk und Kardinal Schönborn